Liebe Schülerinnen und Schüler der Goethe-Schule. Es ist eure Zukunft, für die wir jeden Tag hart arbeiten, denn ihr seid die Gegenwart und die Zukunft der Gesellschaft, dieses Landes und dieser Erde. 

 

Einen herzlichen Gruß an die Mitglieder des Vorstandes, die Eltern, die Lehrkräfte und die Angestellten.

 

Für mich ist es eine große Ehre der neue Schulleiter der Goethe-Schule zu sein.

 

In wenigen Institutionen gibt es eine solche Bandbreite von Interessen, wie in einer Schule: Die Mitglieder des Vorstandes, die Eltern, die Lehrkräfte, das Verwaltungspersonal und am wichtigsten, die Schülerinnen und Schüler, sie alle haben teilweise identische, teilweise sehr unterschiedliche Interessen, Meinungen und Vorstellungen in Bezug auf diese Schule. Eine meiner zentralen Aufgaben ist es dafür zu sorgen, dass wir alle zusammen Deckungsbereiche dieser unterschiedlichen Interessen finden. Um das zu erreichen werde ich mit allen Gruppen und Individuen Kommunikationsprozesse unterhalten, um die fortlaufende Weiterentwicklung der Zukunftsvisionen dieser Schule zu ermöglichen. Zur gleichen Zeit möchte dabei mithelfen, dass alle die gute Arbeit, die sie bisher geleistet haben weiterhin leisten können. 

 

Es ist mein großer Wunsch, dass wir eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit pflegen. Dies kann nur gelingen, wenn die Schulgemeinschaft nicht nur aus starken Individuen besteht, sondern eine starke Gemeinschaft bildet. Mit meiner Arbeit möchte ich diese Gemeinschaft stärken.

 

Eine exzellente Schule muss immer auch Antworten auf die wichtigsten Herausforderungen der Zukunft finden. Eine der großen Herausforderungen derzeit und in Zukunft sind, meines Erachtens, Veränderungen die durch die zunehmende Digitalisierung unseres Alltags verursacht werden. Gesellschaftliche Veränderungen, Veränderungen in der Arbeitswelt und in der Politik. Die Schule muss die Herausforderung annehmen, die jungen Menschen auf eine Zukunft vorzubereiten in der jeden Tag neue Arbeitsplätze entstehen, die es vorher noch nicht gab. Welche Kompetenzen braucht ein “user experience specialist” oder ein Architekt für virtuelle Realitäten?

 

Darüber hinaus hat die Coronapandemie auf der ganzen Welt gezeigt, dass viele Schulen, die Schülerinnen und Schüler, die Eltern, die Lehrkräfte und auch die Direktoren noch eine ganze Menge Arbeit zu leisten haben, um Schule im Zeitalter der Digitalisierung zu gestalten.

 

Neben der Digitalisierung gibt es viele weitere Herausforderungen. Die Inklusion, die individuelle Förderung jeder einzelnen Schülerin und jedes Schülers, die sich verändernden Anforderungen des pädagogischen Qualitätsmanagements, gesellschaftliche Veränderungen in einem Land, dass sich weiterentwickelt und viele mehr. 

 

Um die Exzellenz dieser Schule zu erhalten, müssen wir Bewährtes beibehalten aber trotzdem mutig Neues wagen. Ich fürchte, dabei müssen wir alle auch manchmal unsere Komfortzone verlassen. Die großen Ziele der Schule und der Schulgemeinschaft werden wir nur erreichen, wenn wir sie gemeinsam und mit Beharrlichkeit angehen. Manchmal werden wir nicht einer Meinung sein. Aber am Ende werden wir nur gemeinsam vorankommen. Ich habe großen Respekt vor den Aufgaben, die vor mir und uns liegen liegen und freue mich gleichzeitig darauf, mich mit ganzer Kraft der Entwicklung dieser exzellenten Schule zu widmen. 


Konrad Neufeld



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